Galerie im Höchhuus
Die Galerie im Höchhuus bietet Ausstellungsräume für Kunstschaffende aus Küsnacht und aus der Region. Aufgrund von Umbauarbeiten im historischen Höchhuus wird der Ausstellungsbetrieb bis Frühling 2026 vorübergehend eingestellt.
Interessierte Künstlerinnen und Künstler können sich trotzdem unter vorstand@kulturelle-vereinigung-küsnacht.ch bei uns melden. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
Die Galerie im Höchhuus bietet Kunstschaffenden aus der Region die Möglichkeit, in den historischen Räumlichkeiten an der Seestr. 123 auszustellen. Ein ehrenamtliches Team organisiert jährlich 4-5 Ausstellungen zeitgenössischer Malerei, Bildhauerei und Fotografie. Das Programm wird auf der Basis von Arbeitsproben interessierter Künstlerinnen und Künstler zusammengestellt.
Kommission Galerie im Höchhuus
Ruth Oschwald
Arian Zeller
Martina Peyer
Rebecca Gericke
Wiedereröffnung der Galerie Höchhuus mit Ueli und Alex Bär
Öffnungszeiten: Ausstellung: 13. bis 29. März 2026, Mittwoch und Freitag 17.00 bis 20.00 Uhr, Samstag und
Sonntag 14.00 bis 17.00 Uhr
Finissage: Sonntag, 29. März 2026, 14.00 bis 17.00 Uhr
Adresse: Galerie im Höchhuus Küsnacht, Seestrasse 123, 8700 Küsnacht
Küsnacht, 4. März 2026 – Mit der Ausstellung „Vater und Sohn“ von Ueli und Alex Bär eröffnet die Galerie im Höchhuus in Küsnacht am 13. März 2026 ihre erste Ausstellung nach umfassender Sanierung.
Rund eineinhalb Jahre dauerten die Bauarbeiten am historischen Gebäude an der Seestrasse in Küsnacht. Das um 1235 errichtete Höchhuus ist eines der ältesten Profanbauten am Zürichsee. Ende Januar konnten die im Höchhuus beheimatete Bibliothek der Gemeinde sowie die Galerie wieder in die Räumlichkeiten einziehen.
Den Auftakt in den sanierten Galerieräumen gestalten zwei in der Kunstszene bestens bekannte Künstler: Ueli Bär und sein Sohn Alex Bär stellen ihre Gemälde aus – ein Vater-Sohn-Duo, das bereits früher gemeinsam ausgestellt hat. Schon damals trug die Ausstellung den Titel „Vater und Sohn“: ein bewusst schlichtes Bekenntnis zu Nähe, zum Dialog der Generationen, zu Haltungen und Erfahrungen sowie zur künstlerischen Eigenständigkeit. Gemeinsam ist beiden die Liebe zum Handwerk, der Umgang mit Farbe und Pinsel, das Vertrauen in den malerischen Prozess. Wie und in welcher Form sie ihre Gedanken oder inneren Bilder ausdrücken, unterscheidet sich.
Entfaltung im Prozess
„Mein Vater ist der Suchende. Er lässt seinen Gedanken im Malprozess freien Lauf und bringt sie eher abstrakt auf die Leinwand“, beschreibt Alex Bär die Arbeit seines Vaters. Ueli Bär sagt über die Arbeit seines Sohns: „Alex hat ein Bild, eine Vorstellung im Kopf – eine Stimmung, eine Erinnerung an eine gesehene Figur. Diese anfängliche Setzung verliert sich im Malprozess jedoch zunehmend. Bei uns beiden ist nicht das Abgebildete das Objekt, sondern das Gemälde als Ganzes.“
Gemeinsame Wurzeln, eigene Wege
Auch in ihrem Werdegang zeigen sich Parallelen wie Unterschiede. Ueli und Alex Bär haben beide eine grafische Ausbildung absolviert und ihr künstlerisches Fundament parallel dazu weiterentwickelt. Ueli Bär kehrte nach langen Aufenthalten in Südamerika, unter anderem bei abgelegenen Indianerstämmen, nach Zürich zurück, seit 1992 lebt er in Küsnacht. Sohn Alex zog es nach Deutschland, wo er insbesondere in Leipzig und in Halle das passende Umfeld für seine malerische Weiterentwicklung fand. Für seine Arbeit und für Ausstellungen kommt er jedoch regelmässig nach Zürich.
Mit „Vater und Sohn“ eröffnet die Galerie im Höchhuus nach der Sanierung bewusst mit einer Ausstellung, die Dialog, Kontinuität und Erneuerung vereint – Werte, die auch das historische Haus selbst prägen.