Wiedereröffnung der Galerie Höchhuus mit Ueli und Alex Bär

  Eckdaten der Ausstellung „Vater und Sohn“ von Ueli und Alex Bär in der Galerie im Höchhuus in Küsnacht

  Vernissage: Freitag, 13. März, 18.00 Uhr, Künstlergespräch moderiert durch Kunsthistorikerin Evelyne Vitali
  Öffnungszeiten: Ausstellung: 13. bis 29. März 2026, Mittwoch und Freitag 17.00 bis 20.00 Uhr, Samstag und
  Sonntag 14.00 bis 17.00 Uhr
  Finissage: Sonntag, 29. März 2026, 14.00 bis 17.00 Uhr
  Adresse: Galerie im Höchhuus Küsnacht, Seestrasse 123, 8700 Küsnacht

 

Küsnacht, 4. März 2026 – Mit der Ausstellung „Vater und Sohn“ von Ueli und Alex Bär eröffnet die Galerie im Höchhuus in Küsnacht am 13. März 2026 ihre erste Ausstellung nach umfassender Sanierung. 

Rund eineinhalb Jahre dauerten die Bauarbeiten am historischen Gebäude an der Seestrasse in Küsnacht. Das um 1235 errichtete Höchhuus ist eines der ältesten Profanbauten am Zürichsee. Ende Januar konnten die im Höchhuus beheimatete Bibliothek der Gemeinde sowie die Galerie wieder in die Räumlichkeiten einziehen. 

Den Auftakt in den sanierten Galerieräumen gestalten zwei in der Kunstszene bestens bekannte Künstler: Ueli Bär und sein Sohn Alex Bär stellen ihre Gemälde aus – ein Vater-Sohn-Duo, das bereits früher gemeinsam ausgestellt hat. Schon damals trug die Ausstellung den Titel „Vater und Sohn“: ein bewusst schlichtes Bekenntnis zu Nähe, zum Dialog der Generationen, zu Haltungen und Erfahrungen sowie zur künstlerischen Eigenständigkeit. Gemeinsam ist beiden die Liebe zum Handwerk, der Umgang mit Farbe und Pinsel, das Vertrauen in den malerischen Prozess. Wie und in welcher Form sie ihre Gedanken oder inneren Bilder ausdrücken, unterscheidet sich.

 

Entfaltung im Prozess

„Mein Vater ist der Suchende. Er lässt seinen Gedanken im Malprozess freien Lauf und bringt sie eher abstrakt auf die Leinwand“, beschreibt Alex Bär die Arbeit seines Vaters. Ueli Bär sagt über die Arbeit seines Sohns: „Alex hat ein Bild, eine Vorstellung im Kopf – eine Stimmung, eine Erinnerung an eine gesehene Figur. Diese anfängliche Setzung verliert sich im Malprozess jedoch zunehmend. Bei uns beiden ist nicht das Abgebildete das Objekt, sondern das Gemälde als Ganzes.“

 

Gemeinsame Wurzeln, eigene Wege

Auch in ihrem Werdegang zeigen sich Parallelen wie Unterschiede. Ueli und Alex Bär haben beide eine grafische Ausbildung absolviert und ihr künstlerisches Fundament parallel dazu weiterentwickelt. Ueli Bär kehrte nach langen Aufenthalten in Südamerika, unter anderem bei abgelegenen Indianerstämmen, nach Zürich zurück, seit 1992 lebt er in Küsnacht. Sohn Alex zog es nach Deutschland, wo er insbesondere in Leipzig und in Halle das passende Umfeld für seine malerische Weiterentwicklung fand. Für seine Arbeit und für Ausstellungen kommt er jedoch regelmässig nach Zürich.

 

Mit „Vater und Sohn“ eröffnet die Galerie im Höchhuus nach der Sanierung bewusst mit einer Ausstellung, die Dialog, Kontinuität und Erneuerung vereint – Werte, die auch das historische Haus selbst prägen.

Die hohe Kunst der Punkte, Linien und Flächen
 
Öffnungszeiten Ausstellung «Deduktionen» in der Galerie Höchhuus Küsnacht
Donnerstag, 16. April bis Sonntag, 3. Mai 2026
Vernissage: Donnerstag, 16. April 2026, 18 bis 20 Uhr, Einführung in die Ausstellung mit Kuratorin Tiziana Carraro
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag, von 14 bis 19 Uhr, die Künstlerin ist während der Öffnungszeiten anwesend·        
Finissage: Sonntag, 3. Mai, 17 Uhr, Dialogische Führung mit Tiziana Carraro und Kathrin Severin
Zusätzliche Veranstaltungen: Sonntag, 19. April, 17 Uhr, Künstlergespräch und Sonntag, 26. April, 11 Uhr, Künstlerführung mit Tiziana Carraro und Kathrin Severin
 
 
Die hohe Kunst der Punkte, Linien und Flächen

Küsnacht, 16. April 2026 – Die Winterthurer Künstlerin Kathrin Severin zeigt unter dem Titel «Deduktionen» in der Galerie Höchhuus ihre Werke aus drei Schaffensperioden. Ein eindrücklicher Rundgang durch filigrane, charakteristische und komplexe Kreationen, kuratiert von Tiziana Carraro.

Mitten aus dem mittelalterlichen Steingewölbe ragen zwei imposante, verspiegelte Halbkreisskulpturen, beleuchtet und glänzend, gesäumt von einem ersten Gemälde. «Mit dieser Installation nutzen wir das grobe Gemäuer als Kulisse, während die feinen Bilder wunderbar in den oberen Stock passen», so die Künstlerin. In der oberen Etage wird auch ein Video gespielt, das die Künstlerin dabei zeigt, wie sie ein zweidimensionales Werk zu einer schwebenden Skulptur anhebt. Die Gäste der Ausstellung werden während der Vernissage und an den drei weiteren Sonntagen sowohl von Kathrin Severin selbst, als auch von Kuratorin Tiziana Carraro durch das jahrzehntelange Schaffen der Künstlerin geführt.
 
Wie ein Werk entsteht

Egal, ob bei den Flechtwerken und Bindungen, den Bildern aus Paris oder den Kosmaten, alle drei Werkgruppen haben einen gemeinsamen Ursprung: Den Punkt. Kathrin Severin ist eine neugierige, offene und spontane Beobachterin, sie ist gründlich und mit Disziplin auf der Suche nach den geometrischen Grundlagen und der Architektur eines Systems. Während ihres Aufenthalts als «Artist in residence» in Paris diente ihr die Struktur des Strassennetzes als Grundlage für konkrete Zeichnungen. So sind, trotz der gleichen Ausgangspunkte, aufgrund von verschiedenen Verbindungssystemen ganz unterschiedliche Werke entstanden.

Auch die Anordnung der Kosmaten - byzantinische Mosaike aus Rom und Umgebung - studierte die Künstlerin mit ihrem geschulten Auge und hat daraus ihre ganz persönliche «Übersetzung» gezeichnet. Ihr Werk umfasst Zeichnungen und Malerei sowie dreidimensionale Arbeiten und Fotografien, typisch sind lineare Strukturen und Netzwerke in schwarz-weiss. In ihren grossformatigen Arbeiten aus Glas wird Farbe zum Hauptthema.

Klassischer künstlerischer Werdegang, charakteristischer Stil

Nach dem Vorkurs und der Fachklasse für Mode an der damaligen Kunstgewerbeschule in Zürich (heute: ZHdK) arbeitete Kathrin Severin als Modeentwerferin, Illustratorin und Grafikerin. Anschliessend führte sie erfolgreich eine eigene Schule für Gestaltung. Regelmässige Ausstellungen, zuerst in Schweden, später in der Schweiz und in Europa und ihr intensives, künstlerisches Schaffen halten sie tolerant, weltoffen und neugierig. Die Werkschau in Küsnacht zeigt eine weitere eindrückliche Sammlung und die dialogischen Führungen und Künstlerinnengespräche einen einzigartigen Einblick in ihr überragendes Schaffen.

Adresse
Galerie im Höchhuus Küsnacht, Seestrasse 123, 8700 Küsnacht

Weitere Informationen
·         Website Künstlerin: www.kathrinseverin.ch
·         Galerie im Höchhuus Küsnacht: www.kulturelle-vereinigung-kuesnacht.ch > Galerie im Höchhuus Küsnacht
 
Medienkontakt
Silvia Mende
078 820 76 15
kontakt@silvia-mende.ch

EVA WEISSTANNER, JOHANNES WEISSTANNER

«After Dark» – Malerei

Höchhuus Art Weekend: 8. – 10. Mai

  Galerie im Höchhuus, Seestrasse 123, 8700 Küsnacht
 
  Vernissage und Öffnungszeiten
  Vernissage: Freitag, 8. Mai 2026, 18.00 – 21.30 Uhr
  Öffnungszeiten: Samstag, 9. Mai, 13 – 17 Uhr / Sonntag, 10. Mai, 12 – 15 Uhr

Kontakte für weitere Informationen
Künstler/-in
Eva Weisstanner, 078 913 79 87, eva.weisstanner@gmail.com

Medienkontakt Galerie im Höchhuus
Rebecca Gericke, 076 432 00 88, r.gericke@sunrise.ch
Weitere Infos:Kulturelle Vereinigung Küsnacht: www.kvk.ch  Galerie im Höchhuus


Die Galerie im Höchhuus Küsnacht zeigt im Rahmen eines Art Weekends Werkeder beiden jungen Küsnachter Kunstschaffenden Eva und Johannes Weisstanner. Unter dem Titel «After Dark» präsentieren die beiden Geschwister eine Serie von Porträts, aber auch Tierkompositionen und abstrakte Bildwelten.

Eva Weisstanner zeigt ausschliesslich Porträts. Im Mittelpunkt stehen reale Personen: Bekannte sowie Figuren aus alten Fotografien, die sie in einer alten Fotokisteentdeckte. Ihre zentrale Leitfrage lautet dabei, wie sich der Ausdruck eines Porträts verändert, wenn es nach Fotovorlage oder aus der Vorstellung gemalt wird. Es zeigtsich, dass ihre Porträts nach Fotos oft einen direkten, fast konfrontativen Blickaufweisen, während jene aus der Erinnerung introvertierter erscheinen. Eva Weisstanner arbeitet mit Öl auf Papier. Ihre Arbeiten entstanden im Rahmen ihrer Maturaarbeit und wurden mit einem Preis ausgezeichnet. Der Ausstellungstitel «After Dark», inspiriert von einem japanischen Romantitel, steht für Eva Weisstanner sinnbildlich für die Vermischung von realen und surrealen Bildebenen. Während die Gesichter auf echten Vorlagen beruhen, entstehen die Umgebungen frei aus der Fantasie. Die Stimmung – beispielsweise ein feuriger Himmeloder geheimnisvolles Wasser – unterstreicht den Ausdruck der Figuren. Auch für Johannes Weisstanners Malerei passt der Titel «After Dark», da er gerne in der Stille der Nacht malt. Er teilt das Interesse am Porträt. Auch er arbeitet nach bestimmten Personen, teils aus der Vorstellung, teils nach fotografischen Vorlagen. Seine Bilder beginnen mit feinen Ölskizzen direkt auf der Leinwand und wachsen in einem intuitiven Gestaltungsprozess. Die Herausforderung sei jeweils, den richtigen Moment zu erkennen, in dem ein Bild seine Vollendung erreicht hat und abgeschlossen ist. Johannes Weisstanners Repertoire umfasst auch weitere Motive, beispielsweise
abstrakte Kompositionen, die an Galaxien erinnern, sowie Tierdarstellungen wie Hühner, Frösche oder eine Motte im grellen Lichtschein einer Lampe.

Legenden zu den Bildern im Anhang Bild 1: Eva Weisstanner, Porträt, Öl auf Papier, 2025 Bild 2: Eva Weisstanner, Porträt, Öl auf Papier, 2025